Home  |  Kont@kt |  Suche  |  Service-Sitemap  english | deutsch | espanol | italiano | français | èesky
Papierfabriken
Druckereien
Walzwerke
Andere

Papierfabriken


Parallelism of rollers, a new invention for the solution of an old problem

Es gibt heute Gründe, wofür man in den Papierfabriken ein immer größeres Bedürfnis wahrnimmt, Rollen und Zylinder genau auszurichten. Das präzise Ausrichten von Rollen ist eine Schlüsselvoraussetzung für die Produktion von Papier hoher Qualität. Darüber hinaus, bei Fehlausrichtung der Rollen ist der Verbrauch von solchen Elementen wie Trockenfilz oder Zylinderschalen viel schneller, was folgerichtig zu drastischer Kostenerhöhung durch einen öfteren Wechsel von Untergruppen führt.

Ausrichten von Rollen

Das bisherige Ausrichten von Rollen hat sich ausschließlich auf traditionelle optische Geräte gestützt. Bei Messung unter Verwendung z.B. eines Theodoliten ist es notwendig, das Gerät auf die nach außen auszuführende Referenzlinie der Maschine (die deren Achse bestimmt) einzustellen. Diese Achse stellt die Messbasis dar.

Bei Ausrichten von Zylindern mittels Messlatten ist auch eine Ziellinie zwischen den Rollen erforderlich. Während der Arbeit sind einige Rollen verbaut oder schwer zugänglich, wodurch die Messung erheblich behindert oder zuweilen unmöglich gemacht wird. Darüber hinaus sind Messungen unter Verwendung aller traditionellen Geräte sehr zeitaufwendig.

Neues Herangehen der Fa. Pruftechnik an das Ausrichtungssystem

Das System PARALIGN® bietet ein ganz neues Verfahren für die Messung der Parallelität von Zylindern. Dieses Gerät enthält drei außergewöhnlich präzise Kreisel und kann die Position eines Punktes im Raum "erlernen".

Wenn man einen Punkt in Descartes' Raum als Referenzpunkt für das Gerät (d.h. als Idealpunkt) annimmt, kann das Gerät jeden anderen Punkt in demselben Raum bestimmen, indem seine Abweichung von der horizontalen und vertikalen Ebene dem Referenzpunkt gegenüber angegeben wird. Anders gesagt, es wird in der Maschine der "ideale" Zylinder gewählt uns als Referenzpunkt angenommen. PARALIGN® sammelt und "erlernt" seine relativen Positionen und vergleicht diese mit jedem nächsten zu vermessenden Zylinder. Ihre relative Winkelposition wird in der Software PARALIGNR-Editor gespeichert, angezeigt und automatisch verarbeitet.

Um Messungen durchzuführen, wird das PARALIGN®- Gerät unmittelbar an den Zylinder gesetzt und dann werden einzelne Me ssungen, wie im nachstehenden Bild gezeigt, unter Verwendung der Sweep- Methode gesammelt.

PARALIGN®-Service - Vermessen der Ausrichtung einer Druckmaschine

Der folgende Bericht bezieht sich auf die PARALIGN®-Vermessung einer Tiefdruckmaschine mit sechs Druckwerken, die seit einigen Jahren in Betrieb steht. Ziel der Messungen war es, eine vollständige Dokumentation zum ersten Mal seit der Inbetriebnahme der Maschine zu erstellen.

Das oben stehende Bild liefert u.a. eine qualitative und quantitative Übersicht der Druckzylinder und Kühlrollen, durch die das Papier läuft. Die Blickrichtung von der Bedienerseite ist grün und von der Antriebsseite rot markiert. Der Druckzylinder am Druckwerk 5 wurde als Referenz gewählt und deshalb ist er ideal vertikal im Bild angeordnet. Das ist an dem den Referenzylinder kennzeichnenden grünen Punkt ersichtlich, der vollständig den roten Punkt überdeckt.

Bei der Analyse des Berichts kann man wahrnehmen, dass beinahe alle Kühlzylinder einen horizontalen Versatz von ca. 1,5 mm gegenüber den Druckzylindern haben. Die Folge einer solchen Fehlausrichtung kann ein asymmetrischer Papiereinzug oder Papierführung auf einer Maschinenseite sein, wodurch die Ausdruckqualität herabgesetzt wird.

Die Tiefdruckmaschine wurde unter Verwendung von Theodolit und Messlatten ausgerichtet. Die Rollen auf der Nullebene (Grundebene) und auf der ersten Ebene wurden separat mittels Messlatten ausgerichtet.

Das Ausrichten von Maschinen mit traditionellen Geräten ist zeitaufwendig und erfordert das Engagement eines erfahrenen Bedienpersonals, aber sogar in diesem Fall kann eine Verschiebung der Kühlrollen im Verhältnis zu den Druckzylindern nicht verhindert werden. Eine Fehlausrichtung ergibt sich daraus, dass bei Theodolitvermessung eines der Kühlzylinder, die den Ausgangspunkt für die Ausrichtung der übrigen Kühlzylinder mittels Messlatten bildet, Theodolit und Zylinder sichtbar nicht fluchtend sind. Dieses Problem erscheint nicht bei PARALIGN®-Messungen, weil die Rollenanordnung im Raum keinen Einfluss auf die Daten hat, die mit dem PARALIGN®-Messverfahren gesammelt werden.

Schlussfolgerungen:

Aufgrund der PARALIGN®-Messungen war es zum ersten Mal seit dem Bau der Maschine möglich, den Ausrichtungszustand der Einrichtung komplett zu dokumentieren. Früher war die Durchführung solcher Messungen mit optischen Geräten kaum möglich, weil die Maschine in einigen Bereichen verbaut war. Zusätzlich bietet die PARALIGN®-Software die Möglichkeit an, den Verlauf der Papierbahn über einzelne Rollen zu veranschaulichen.

Die kurze Messzeit ist, neben Genauigkeit und Flexibilität, einer der wichtigsten Vorteile des PARALIGN®-Systems. Mit dem PARALIGN®-System war es möglich, diese Einrichtung binnen ca. drei Stunden zu vermessen, während eine Vermessung mit traditionellen Methoden ein Vielfaches dieser Zeit erfordern würde.

In dem hier dargestellten Fall hatte der Kunde früher die schematische Rollenanordnung geliefert, sodass es möglich war, ein Muster in der PARALIGN®-Software zu implementieren. Somit verliert man keine Zeit, wenn man die Messung selbst durchführt. Die Messdaten werden automatisch im PARALIGN® generiert und unmittelbar beim Sammeln der Daten durch den Computer zugänglich. Alle Daten werden im Computerspeicher aufbewahrt - dies macht deren schnelle Benutzung möglich, wobei einige Quellen von Fehlern beseitigt werden, die bei Datenablesung vom Okular entstehen können, wie das für das optische Messsystem typisch ist. Es ist auch nicht nötig, Daten manuell zu sammeln und dabei weitere Transmissionsfehler riskieren.







 


Copyright 2005 PRÜFTECHNIK : All rights reserved.